++ NEW +++ Ab sofort bieten wir auch print@home-Tickets an! +++ Hier gibt's Tickets für den... | 29. September 2018 | 5. Oktober 2018 | 6. Oktober 2018 | 12. Oktober 2018 | 13. Oktober 2018 | 19. Oktober 2018 | 20. Oktober 2018 | 21. Oktober 2018 | 26. Oktober 2018 | 27. Oktober 2018 | (Pro Ticket fällt 1€ Systemgebühr an.) +

Workshops

Neben den fortlaufenden Seminaren und Proben finden in der Künstlerwerkstatt regelmäßig zeitlich begrenzte Workshops statt. Diese werden entweder von einzelnen Vereinsmitgliedern selbst oder durch externe Referenten geleitet. An den Workshops können alle Vereinsmitglieder teilnehmen und - nach öffentlicher Ausschreibung - auch Nicht-Mitglieder. Für die Workshops können Teilnahmegebühren anfallen, wobei Vereinsmitglieder einen ermäßigten Teilnahmebeitrag bezahlen. Zusätzlich können die Vereinsmitglieder die Angebote des Verbandes Bayerischer Amateurtheater (VBAT e.V.) nutzen, in dem die Künstlerwerkstatt Mitglied ist.

Folgende Workshops werden angeboten:

Ton und Licht

Im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Stegaurach konnten Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren die Grundlagen der Ton- und Lichttechnik kennenlernen. Vier der sechs angemeldeten Kinder lauschten im Bürgersaal trotz Ferien und heißen Temperaturen den Ausführungen von Stefan Netter über tontechnische Grundlagen. Danach konnten die Kinder "live" mit Mikrofonen, Mischpult und Effektgeräten das Gelernte in der Praxis selbst ausprobieren. Die lichttechnischen Grundlagen wurden von Peter Younes vermittelt. Diese konnten im Anschluss ebenfalls mit den hauseigenen Scheinwerfern ausprobiert werden. Am zweiten Tag nahmen die Kinder die Gelegenheit wahr, selbst eine Probe mit Darstellern, Sängern und Musikern der Künstlerwerkstatt auf die Beine zu stellen. Sie gestalteten Licht, wählten Farben für die Scheinwerfer aus, mikrofonierten die Sänger und gestalteten den Ablauf. Bei der dann folgenden "Probe" konnten auch die Eltern als "Publikum" anwesend sein. Begeisterter Applaus war den Kids sicher.

Ich muss nochmal schnell in die Maske ...

Am 27.08.2006 trafen wir uns zum ersten Maskenbildner-Workshop in der Geschichte der Künstlerwerkstatt. Benötigt wurden dazu Schminkutensilien jeglicher Art und für jeden Teilnehmer ein „Opfer”, das sich bereitwillig mehrfach schminken lies. Von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr gab es zunächst eine theoretische Einführung in die „Welt der Pinsel und Makeups”. Dann durften sich die „Workshopler” zu Übungszwecken erst einmal selber schminken. Hierzu gab es Schminktipps und kleine Hilfestellungen. Nach einer kurzen Mittagspause ging es dann weiter mit dem „richtigen” Maskenbildnern: Das Schminken der „Opfer”. Als erste einfache Übung sollten die beiden Teilnehmerinnen ihre „Opfer” bühnenreif schminken. D.h. es sollte eine Grundierung, Lidschatten, ein Lidstrich, Wimperntusche, Rouge, und Lippenstift in passenden Farben aufgelegt werden. Die zweite Übung wurde ihnen direkt im Anschluss daran gestellt: Alt schminken. Hierzu bekamen Silke und Daniela eine Vorlage von mir, nach dessen Vorbild sie ihre „Opfer” um ca. 40 Jahre altern lassen sollten. Auch bei dieser Übung gab es natürlich Tipps und Hinweise. Die Ergebnisse waren – für einen ersten Versuch – erstaunlich gut. Die „Opfer” selber durften bis zum Endergebnis nicht in den Spiegel schauen und bekamen dem entsprechend einen kleinen Schreck, als sie es dann endlich durften. Zum Abschluss durften sich die beiden „Workshopler” sich noch jeweils etwas aussuchen, das sie gerne ausprobieren wollten. Beide entschieden sich für ein besonderes Augen-Makeup. Auch diese letzte Übung meisterten die beiden sehr gut und man bemerkte hier bereits den etwas geübteren Umgang mit den Schminkutensilien. Der Kurs hat sehr viel Spaß gemacht, was kein Wunder ist, wenn man erstens zwei solch bereitwillige „Opfer” und zweitens zwei solch lernfähige und talentierte Teilnehmerinnen zu „unterrichten” hat.

Schauspielworkshop mit Wiener Schmä

An zwei Wochenenden im März 2007 holte die Künstlerwerkstatt die Schauspielerin, Regisseurin und Schauspiellehrerin Jenny Thost aus Wien nach Stegaurach. Jenny Thost. Sie arbeitete mit Regisseuren wie Victoria schubert, Heinz Trixner, Günther Fleckenstein, Rolf von Sydow, Kurt Huemer, Erhard Pauer und spielte in diversen freien Produktionen: den „Tod” im Jedermann, „Madame Bonacieux” in den „3Musketieren”, die „Ida” in der „Fledermaus” (Deutschlandtournee), die „Ursula” in „Viel Lärm um Nichts”, zuletzt die „Emma” und „Georg” in „Der Talisman”. Am Theater-Center-Forum war sie als „Ida” in „Lauf doch nicht immer weg”, als „Perle Anna” im gleichnamigen Stück zusehen; kürzlich im „Bockerer” und in der „Weihnachtsgeschichte” von Charles Dickens. Sie war drei Jahre die Assistentin des Intendaten Heinz Trixner, Kreuzgangfestspiele Feuchtwangen, wo sie auch als Schauspielerin agierte. Jenny Thost war engagiert im Experiment, der Bühne21, im Ateliertheater und im Theater-Center-Forum, bei den Freilichtspielen in Meggenhofen/OÖ, Stockerau, Seelbach/Schwarzwald und Grein. Jüngste eigene Inszenierungen waren die „Liebelei”/Arthur Schnitzler, Tschechow- und Awertschenkow-Einakter sowie „Bunburry”/Oscar Wilde.

Der Workshop gliederte sich in die Teile "Sprache und Stimme" (03./04.03.2007) sowie "Bewegung und Rollenfindung" (10./11.03.2006). Es wurden Grundlagen des Sprechens erarbeitet, wie z.B. Atmung und Artikulation. Jenny Thost arbeitete dazu mit verschiedenen Texten - vom Zungenbrecher bis hin zum klassischen Goethe-Gedicht. Durch verschiedene Betonungsmöglichkeiten wurden unterschiedliche Interpretationsmöglichkeiten deutlich. Jenny Thost führte die Teilnehmer des Workshops langsam zur Rollenfindung hin: Zunächst anhand von Werbespots für fiktive Produkte, dann folgten Texte aus dem Absurden Theater von Eug?ne Ionesco ("Die kahle Sängerin" sowie "Begrüßungen"). Abgeschlossen wurden die Übungen zur Rollenfindung anhand eines Auszuges aus Oscar Wildes "Bunburry". In den vier Workshop-Tagen wurde deutlich, wie durch intensives Arbeiten und konsequentes Verfolgen einer Interpretation auch kurze Texte wie z.B. Werbespots zu mitreißendem Leben erweckt werden können. Neben den verschiedenen Übungen konnten die Teilnehmer durch so manche Anekdote und Erzählung einen Einblick in das Leben an einem Theater gewinnen. Gemeinsam mit Kathrin Younes erläuterte Jenny Thost dabei auch die Personalstruktur und die Berufe an einem Theater.

An den beiden Wochenend-Workshops nahmen Mitglieder der Künstlerwerkstatt sowie Mitglieder der Theatergruppe "The.a.d.A." aus Höchstadt an der Aisch und der Improvisationstheatergruppe "Die Spätzünder" aus Bamberg teil.