Der letzte Vorhang für unsere Musical-Krimi-Farce [acht] Frauen …und nicht nur [ein] Geheimnis. fiel am vergangenen Samstag, den 21. Mai 2011 und wurde von den Zuschauern mit Begeisterungsstürmen gewürdigt.
Wir möchten an dieser Stelle allen danken, die dieses Projekt ermöglicht haben. Doch vor Allem möchten wir uns bei euch, unserem grandiosen und umwerfenden Publikum bedanken!!
[acht] Frauen (Theater2011)
[acht] Frauen (2011)
…und nicht nur [ein] Geheimnis.
Premiere
| 7. Mai 2011
Vorstellungen… .
| 13./14. sowie | 20./21. Mai 2011
Location .
| Bürgersaal | der Gemeinde Stegaurach
Eine modern inszenierte Krimi-Musical-Farce von Robert Thomas.
Inhalt
Zu Beginn des Stückes scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Gabys älteste Tochter Suzon, die in England studiert, kommt über Weihnachten nach Hause zurück. Die anwesenden Damen (Suzons Schwester Catherine, ihre Tante Augustine, ihre Großmutter Mamy, Köchin Madame Chanel und das neue Zimmermädchen Louise) begrüßen sie mehr oder weniger freundlich, nur der einzige Mann im Haus (Suzons Vater Marcel) lässt sich nicht blicken. Als Louise ihn aufwecken will, gellt ein Schrei durch das Haus − er liegt tot in seinem Bett, ein Messer im Rücken.
Versuche, die Polizei zu alarmieren misslingen immer wieder. Entweder, weil das Telefonkabel oder die Kabel des Autos durchtrennt sind. So sind die sieben Frauen darauf angewiesen, den Mörder selbst zu finden. Zu allem Überfluss stößt auch noch Pierrette, die ungeliebte Schwester von Marcel, dazu. Alle acht Frauen haben ein Motiv, alle acht Frauen hatten die Gelegenheit zur Tat und alle acht Frauen haben etwas zu verheimlichen. Sie sind Giftmörderinnen, Lesben oder schwanger, waren heimlich in den Toten verliebt oder hatten eine heiße Affäre mit ihm.
Am Ende des Stückes verkündet die kleine Catherine den wahren Ablauf des Abends, spannend und unerwartet…
Das Stück wird von witzigen, aber auch ernsthaften Musikstücken aus dem deutschen Liedgut unterstützt. Diese machen so aus einem Krimi-Theaterstück eine aberwitzige Krimi-Musical-Farce.
KREATIVTEAM
|
Projektleitung .
| Michael Feulner .
Projektmanagement .
| Sebastian Burkard .
Regie/Inszenierung . .
| Michael Feulner | Sebastian Burkard .
musikalische Leitung . .
| Katharina Behnke | Marcus Kern .
Choreographie .
| Heike Hollet-Geppert .
Bühne . .
| Michael Feulner | Georg Graefe .
Kostüm . .
| Regie | mit Darstellern .
Lichtdesign/-technik . .
| Georg Graefe | Norbert Schweitzer .
Sounddesign/-technik .
| Roland Eichhorn .
MUSIK
|
Flügel
| Marcus Kern
BACKSTAGE
|
Inspizienz/ Soufflage
| Sebastian Burkard .
Maske/ Haare
| Andrea Bergmann | Antonia Schramm
Besetzung
Catherine |
| Julia Geppert
Augustine |
| Silke Ulrich
Pierrette |
| Katharina Behnke
Suzon |
| Judith Giel
Madame Chanel |
| Birgit Amling
Louise |
| Sandra Behnke
Gaby |
| Elke Schellhorn
Mamy |
| Marlene Groh
INFORMATIONEN
|
Originaltitel
| Huit femmes
deutschler Titel
| Acht Frauen
Autor
| Robert Thomas
Übersetzung
| Franz Martin
Verlag
| AHN & SIMROCK | Bühnen- und Musikverlag GmbH
Welturaufführung
| 1961 in Nizza
Verfilmung
| 2002 von François Ozon
Theater 2011: …und der 2. folgt gleich!
[acht] Frauen, die alle etwas zu verbergen haben.
Die Scheinwerfer sind noch gar nicht ganz erkaltet, da wirft auch schon die nächste Premiere ihre verheißungsvollen Schatten voraus, denn Anfang Mai decken die „[acht] Frauen“ zum ersten Mal ihre dunklen Geheimnisse auf…
In der aberwitzigen Krimi-Musical-Farce vom Autor Robert Thomas geht es heiß her zwischen Catherine, Suzon, Augustine, Pierrette, Gaby, Mamy, Madame Chanel und Louise – denn alle haben etwas zu verbergen. Mit spannungsgeladenen Wortgefächten, abwegigen Verdächtigungen und live gesungenen Liedern einer jeden Dame werden dich die Acht in ihren Bann ziehen.
Lass dich überraschen von den ungeahnten Wendungen, die dieses Stück nimmt!
Auch die letzte Vorstellung unseres Zweipersonenstücks norway.today wurde am vergangenen Samstag, den 26. März 2011 von den begeisterten Zuschauern mit stehenden Ovationen gewürdigt.
Wir möchten an dieser Stelle allen danken, die dieses Projekt ermöglicht haben. Doch vor Allem möchten wir uns bei euch, unserem grandiosen und umwerfenden Publikum bedanken!!
norway.today (Theater2011)
norway.today (2011)
Willst du mit mir sterben?
Premiere
| 19.März 2011
Vorstellungen…
| 25./26. März 2011
Location .
| Bürgersaal | der Gemeinde Stegaurach
Ein modernes Zweipersonendrama von Igor Bauersima.
Inhalt
Die lebensmüde zwanzigjährige Julie sucht im Internet nach Gleichgesinnten, die mit ihr Suizid begehen wollen. In einem Chatroom lernt sie den neunzehnjährigen August kennen. Sie kommunizieren zwar nur über das Internet miteinander, merken jedoch schnell, dass sie sich auf einer Wellenlänge befinden: Beide wollen sie freiwillig ihrem Leben ein Ende setzen. Der Entschluss ist schnell gefasst, der gemeinsame Freitod soll an einer Klippe in Norwegen vollzogen werden. Sie schlagen ihr Zelt auf, verbringen die Nacht miteinander und wollen im Morgengrauen springen.
Eine wahre Begebenheit, die Bauersima anregte, die letzten Stunden der beiden Selbstmörder zu rekonstruieren und der Angelegenheit eine ganz eigene Wendung zu geben. Um für die Nachwelt ihre letzten Stunden mit der Kamera festzuhalten, müssen sie spielen. Wenn sie aber spielen, ist ihnen nicht nach Sterben…
KREATIVTEAM
|
Projektleitung/ Inszenierung ..
| Michael Feulner . .
Regie . .
| Michael Feulner | Sebastian Burkard .
Projektmanagement .
| Sebastian Burkard .
Kostüm . .
| Regieteam | mit Darstellern .
Bühne/Technik .
| Georg Graefe .
BACKSTAGE
|
Inspizienz/Soufflage
| Sebastian Burkard
Maske/Haare
| Andrea Bergmann
Besetzung
Julie |
| Heike Hollet-Geppert
August |
| Christian Herbst
INFORMATIONEN
|
Originaltitel
| norway.today
Autor
| Igor Bauersima
Verlag
| Fischerverlag
Uraufführung
| 15. November 2000 | Düsseldorfer Schauspielhaus
norway.today wurde…
| …in mehr als 20 Sprachen übersetzt. | …’03/’04 am häufigsten an deutschen Theatern gespielt. | …bereits an über 100 Theatern weltweit inszeniert. | …2001 mit dem Publikumsvotum der Mülheimer Theatertage ausgezeichnet.
Theater 2011: Vorankündigung
Im Duett ins Jahr 2011!
Die Künstlerwerkstatt beginnt das kommende Jahr mit dem Theaterstück „norway.today“, bei dem lediglich zwei Schaupieler am Werk sein werden. Es geht um ein junges Mädchen, dass im Internet auf die Suche nach jemandem macht, der sich gemeinsam mit ihr in den Freitod von einer Klippe in einen norwegischen Fjord stürzen möchte. Gesucht, gefunden…und schon tot?
Am vergangenen Samstag, den 18. April 2010 feierte mit viel Wehmut das Team von „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ die Derniere des mitreisenden Theaterstücks auf der außergewöhnlichen Bühne des Stegauracher Bürgersaals.
Wir möchten ein Danke an allen richten, die dieses Projekt ermöglicht haben: den vier Darstellern, den Projekt- und Stagemanagern, den Technikern, den Abendkassen-, Einlass- und Cateringteams, den Verantwortlichen, den Sponsoren und allen, die hier nicht genannt, aber nicht vergessen wurden!!
Doch vor Allem möchten wir uns bei euch, unserem einfühlsamen und mitfühlenden Publikum bedanken!!
Wer hat Angst vor Virginia Woolf? (Theater2010)
Wer hat Angst vor Virginia Woolf? (2010)
Das bekannteste Stück des Dramatikers Edward Albee.
Premiere
| 09. April 2010
Vorstellungen… .
| 10. sowie | 16./17./18. April 2010
Location .
| Bürgersaal | der Gemeinde Stegaurach
Inhalt
Der Geschichtsprofessor George und seine Frau Martha, kehren früh morgens von einer Party heim. Martha eröffnet ihrem Mann, noch ein paar Gäste geladen zu haben. Und zwar den neuen Biologieprofessor und seine Frau. Ihr Vater, der Dekan der Universität, habe gesagt, es sei wichtig, sich gut mit ihnen zu verstehen. Aufgebracht darüber, dass seine Frau ihn vor vollendete Tatsachen stellt, beginnt ein Streit zwischen den beiden. Da beide schon alkoholisiert sind und auch fortfahren zu trinken, heizt sich die Stimmung weiter auf.
Als das junge Paar Nick und Honey eintrifft, liegen sich Martha und George schon mächtig in den Haaren. Er sei unfähig, sie alkoholabhängig, er sei ein Nichtsnutz, sie sauer über die nicht ernstgemeinte Liebe ihres Vaters. Im Laufe des Morgens streiten sie sich weiter. Die Gäste werden hierbei zu hilflosen Zeugen. Nachdem George dann in seiner Rage versucht, seine Frau Martha zu erwürgen, wendet diese immer extremere Mittel an, um ihn vorzuführen und lächerlich zu machen. Sie flirtet so lange mit Nick, bis dieser mit ihr Küche verschwindet. Honey hingegen bekommt von alledem nicht mehr viel mit. Sie betrinkt sich heillos, und irgendwann bekommt sie Wahnvorstellungen, in deren Verlauf sie damit beginnt, vor sich hinzumurmeln. George steht daneben und reagiert nicht wirklich, als sie im Zuge dieser Wahnvorstellung von einer scheinbaren Vergewaltigung träumt. Ihr plötzlicher Aufschrei: „Es klopft!“ lässt die Szene enden.
Da kommt George die entscheidende Idee, wie er sich für die ständigen Demütigungen seiner Frau rächen kann und auch ihren innersten unerfüllten Wunsch an diesem Morgen aufdecken kann.
KREATIVTEAM
|
Projektleitung/ Inszenierung .
| Michael Feulner . .
Regie . .
| Michael Feulner | Silke Ulrich .
Regieassistenz & Co-Regie .
| Sebastian Burkard | Marlene Groh .
Dramaturgie .
| Silke Ulrich .
Projektmanagement . .
| Sebastian Burkard | Marlene Groh .
Bühne . .
| Michael Feulner | Georg Graefe .
Kostüm . .
| Regieteam | mit Darstellern .
Lichtdesign .
| Georg Graefe .
Sounddesign .
| Roland Eichhorn .
Licht-/Tontechnik . .
| Georg Graefe | Norbert Schweitzer .
BACKSTAGE
|
Vocal-Coach
| Stefanie Schubert
Inspizienz/Soufflage
| Sebastian Burkard
Maske/Haare
| Andrea Bergmann
Besetzung
Martha |
| Silke Ulrich
George |
| Christian Herbst
Honey |
| Heike Hollet-Geppert
Nick |
| Michael Feulner
INFORMATIONEN
|
Originaltitel
| Who’s afraid of Virginia Woolf?
deutscher Titel
| Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
Autor
| Edward Albee
Übersetzung
| Pinkas Braun
Verlag
| Fischerverlag
Welturaufführung
| 13. Oktober 1962 | Billy Rose Theater New York
Deutsche Uraufführung
| 13. Oktober 1963 | Schloßparktheater Berlin
Verfilmung
| 1966 von Mike Nichols mit Elizabeth Taylor und Richard Burton
Worte der Regie
Wie kommt ein junger Theaterpädagoge dazu, ein Drama wie “Wer hat Angst vor Virginia Woolf?” mit einer Laienspielgruppe zu spielen? Nun ja:
Aus einer willkürlichen Laune heraus bestellte ich mir das Buch zu besagtem Stück und verschlang dieses innerhalb weniger Stunden. Dabei entsprang in mir der Wunsch, Albees Werk neu und anders zu inszenieren, als in der bekannten Verfilmung mit Elizabeth Taylor und Richard Burton zu sehen – jedoch sollte dies noch Jahre dauern, bis es Realität wurde. Ich hatte alles im Detail geplant, doch fehlte mir noch immer der Mut zur Umsetzung. Kann man sich als Laie wirklich an eines der meistgespielten und bekanntesten Theaterstücke der Neuzeit heranwagen? Ja, denn alle Beteiligten, vom Regieassistenten über die Beleuchter bis hin zum Souffleur haben ihr Herzblut gegeben und dem Stück eine einzigartige Note verpasst. Die Schauspieler haben sich über ein Jahr hinweg teilweise so mit den Rollen identifiziert, dass sie nach den Proben oftmals die Leere empfanden, die die Charaktere des Stückes nach dieser durchzechten Nacht empfinden müssten.
Bleibt mir nur zu sagen: Bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil. Ich hoffe, Sie können ebensolche intensiven Gefühle erleben wie die Darsteller und für sich Anreize zu einer persönlichen Auseinandersetzung mit dem Stück und den Charakteren finden.
Albee sagte: “Wenn die Leute aus dem Theater gehen und nicht mehr wissen wo vorne und hinten ist, anstatt an die Parkuhr zu denken, dann haben wir alles richtig gemacht!”
Fotos von Manuel Valdés:
Fotos von nfe:
Neue Männer braucht die Kunst
(Auch) Der Mann macht die Musik!
Für unsere nächste Spielzeit suchen wir vor allem noch männliche Schauspieler und Sänger! Jeder der Lust hat kann sich gerne bei uns melden.
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