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Felix Kaufmann Felix Kaufmann
31. Oktober 2021 at 21:54
Ich war gestern im Theater Hotel zu den zwei Welten - einfach phantastisch! Normalerweise informiere ich mich vorab über den Inhalt eines Theaterstückes -diesmal nicht, und das war gut so. So wurde ich - wie auch der Protagonist Julien - in eine surreale Situation katapuliert, die sich allmählich mit stets neuen Blickwinkeln entfaltete. Der Wechsel von banalen Unterhaltungen und tiefsinnigen Überlegungen geht natürlich auf den Autor E-E. Schmidt zurück, wurde aber durch die Schauspieler glaughaft udn perfekt in Szene gesetzt. Meine persönliche Favoritenleiste: Julien (Marcus Grau kenne ich bereits aus dem Musical Bare als Sänger, als Schauspieler überzeugte er mich ebenfalls), neu im Ensemble und ein echter Gewinn : Johannes Neubauer als Magier Radschapur und ebenso souverän wie überzeugend Doktor S., gespielt von Daniela Burkhard. Ich persönlich fand die Präsidentin etwas übertrieben und nicht so authentisch dargestellt - meine persönliche, subjektive Empfindung. Ja und dann noch der erste Assistent: Das ganze Theaterstück wartete ich darauf, dass der umtriebige (im positiv gemeinten Sinn) Georg Graefe, der in jeder Musicalproduktion gefühlt die erste Geige spielte auch sich äußert - vergebens. Georg - wie hast du das nur ausgehalten?! Eigentlich gehe ich stets mit gemischten Gefühlen in ein Theater, weil ich dort meist spätestens ab der Pause von restless legs gequält werde und ich nur noch unruhig auf dem Sitz umherrutsche. Diesmal Fehlanzeige! Das Stück war so spannend, das ich sogar dieses Phänomen vergessen habe. Und wie meine liebe. spitzzüngige Schwiegertochter anmerkte: Ich hätte weder restless legs gehabt, noch sei ich eingeschlafen - im Gegensatz zu manch einer Familienfeier.
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